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La Nyalla Mattalitti (M.) soll Gelder veruntreut haben
La Nyalla Mattalitti (4.v.l.) wurde erst Mitte April zum neuen Vorsitzenden des PSSI gewählt © Getty Images

Die FIFA hat sich in den Streit zwischen der indonesischen Regierung und dem nationalen Fußballverband PSSI eingeschaltet und mit Ausschluss von allen Wettbewerben gedroht, sollten die Differenzen bis Ende Mai nicht ausgeräumt sein.

Der Verband hatte im April die heimische Meisterschaft aus Protest gegen eine Regierungsentscheidung unterbrochen, wonach zwei Vereinen wegen ihres gemeinsamen Mehrheitseigners die Spielgenehmigung verweigert werden sollte.

Daraufhin entzog Sportminister Imam Nahrawi dem PSSI unmittelbar vor der Wahl des neuen Präsidenten La Nyalla Mattalitti die Anerkennung der Staatsführung.

Die Auflösung des bisherigen PSSI war bei den Fans im viertbevölkerungsreichsten Land der Erde auf breite Zustimmung gestoßen.

Kurz nach Verkündung des Beschlusses hatten Tausende Menschen auf den Straßen der Hauptstadt Jakarta die Absetzung des Verbandes als höchste Fußball-Instanz gefeiert und mit Transparenten gegen die "FIFA-Mafia, die Indonesiens Souveränität angreift" demonstriert.

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