vergrößernverkleinern
Nevio Scala (l.) wird Gründungspräsident beim FC Parma
Nevio Scala (l.) wird Gründungspräsident beim FC Parma © Getty Images

Unter Borussia Dortmunds Ex-Trainer Nevio Scala als Gründungspräsident hat der bankrotte Ex-Europacupgewinner FC Parma seinen Neustart in Italiens vierter Liga eingeläutet.

Nachdem Scala das Angebot zur Übernahme des Chefpostens beim Erstliga-Absteiger angenommen hatte, wurde der Klub am Dienstag unter dem Namen "Parma Calcio 1913" ins Vereinsregister eingetragen.

Scala gilt als eine Symbolfigur für Parmas Glanzzeit in den 90er Jahren. In der Trainer-Ära des inzwischen 67-Jährigen von 1989 bis 1996 gewannen die Norditaliener 1992 den italienischen Pokal, im Jahr danach den Europapokal der Pokalsieger und 1995 auch den UEFA-Cup (heute Europa League).

Ein Jahr später wechselte Scala zunächst zum AC Peugia, ehe der Coach 1997 beim damaligen Champions-League-Sieger Dortmund die Nachfolge von Erfolgstrainer Ottmar Hitzfeld übernahm und die Westfalen während seines einjährigen Engagements zum Weltpokal-Triumph führte.

"Parma ist nicht verschwunden und wird es nie sein. Ich übernehme die Führung des Vereins mit viel Verantwortungsbewusstsein", sagte der seit elf Jahren nicht mehr als Trainer tätig gewesene Scala beim Gründungsakt.

Hinter Scala stehen der in Parma ansässige Lebensmittelkonzern Barilla und sieben weitere Investoren. Das Gründungskapital soll 500.000 Euro betragen. Fans können mit Beträgen ab 500 Euro Anteile am neuen Verein erwerben.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel