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Der Smog über Santiago de Chile stellt eine Gesundheitsgefährdung für die Spieler dar © Getty Images

Hohe Luftverschmutzung und Smog in gleich vier von acht Turnierstädten bedrohen die Copa America: Einen Tag vor dem Eröffnungsspiel der südamerikanischen Fußball-Kontinentalmeisterschaft in Chile (11. Juni bis 5. Juli) ist Temuco im Süden des Landes der Umweltnotstand ausgerufen worden, in der Hauptstadt Santiago de Chile befinde man sich derzeit in einer Vorstufe zum Notstand, teilten die Organisatoren mit. Zudem sind Concepcion und Rancagua von Smog betroffen.

Zudem erschütterte am Mittwoch ein Erdbeben der Stärke 6,0 den Norden des Landes. Das Epizentrum lag 252 Kilometer nordöstlich von Antofagasta, wo zwei Gruppenspiele stattfinden. Verletzte oder ernsthafte Schäden habe es es nicht gegeben, teilte die chilenische Zivilschutzbehörde ONEMI mit.

Mehr Sorgen bereitet dann auch der Smog. In Santiago findet am Donnerstag das Eröffnungsspiel zwischen den Gastgebern und Ecuador statt. Trotz der alarmierenden Werte will Claudio Orrego, Gouverneur von Santiago, nicht vom Zeitplan abweichen. "Wir haben mit den Behörden gesprochen. Wenn es eine Sache gibt, die wir nicht machen können, dann ist es, das Match abzusagen", sagte er der französischen Nachrichtenagentur AFP.

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