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Jefferson Farfan (r.) will im Viertelfinale gegen Bolivien unbedingt spielen © Getty Images

Nach überwundenem Allergieschock meldet sich Jefferson Farfan von Schalke 04 rechtzeitig zum Viertelfinale der Copa America fit.

"Ich fühle mich fast bei 100 Prozent, auf jeden Fall schon weit über 90", sagte Perus Sturmstar vor dem Duell am Donnerstag in Temuco gegen Anden-Nachbar Bolivien.

Die Nummer 10 der "Blanquirrojas" hatte nach dem Auftaktduell gegen Brasilien (1:2) wegen einer Hautallergie nach der Einnahme eines entzündungshemmenden Mittels fünf Trainingstage kürzer treten müssen, verpasste daraufhin die zweite Partie gegen Venezuela (1:0) und wirkte beim Gruppenfinale gegen Kolumbien (0:0) nur in den Schlussminuten mit. "Ich bin in Ordnung und hoffe zu spielen", sagte der 30-Jährige, den sie in der Heimat liebevoll "Foquita", die kleine Robbe, nennen.

Für Farfan müsste im Peru-Sturm mit dem gesetzten Ex-Bundesliga-Profi Paolo Guerrero der Noch-Münchner Claudio Pizarro Platz machen, der gegen Venezuela immerhin das Siegtor erzielt hatte, aber am Dienstag wegen Muskelproblemen nur leichtes Training absolvierte. Der Bayern-Edelreservist sorgt in Chile zudem mit seinen Twitter-Einträgen in Quechua, der meistgesprochenen indigenen Sprache Südamerikas, für Aufsehen.

Unumstrittene Stammkraft beim Dritten der letzten Copa-Auflage 2011 ist der Frankfurter Carlos Zambrano. "Nicht einmal ich verstehe es, wie ich mich verwandle, wenn ich es (das peruanische Trikot) anziehe", erzählte der Innenverteidiger, einer der bislang herausragenden Spieler des Nationencups.

Auf ein mögliches Halbfinale gegen den Sieger der Partie zwischen Turniergastgeber Chile und Titelverteidiger Uruguay hofft auch der Leipziger Zweitliga-Profi Yordy Reyna. Zumal der 21-Jährige wegen der Gelbsperren für Kapitän Carlos Lobaton und Josepmir Ballon gegen Bolivien in die Startelf rücken könnte.

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