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Neymar (l.) erzeilte den Ausgleich für Brasilien
Neymar (l.) erzeilte den Ausgleich für Brasilien © Getty Images

Nur dank zweier Geniestreiche von Barca-Star Neymar setzt sich Brasilien bei der Copa America gegen Peru durch. Geheimfavorit Kolumbien leistet sich einen Ausrutscher.

Zittersieg für Brasilien, Ausrutscher für Geheimfavorit Kolumbien: Während Superstar Neymar beim glücklichen 2:1 (1:1) gegen Peru mit zwei Geniestreichen für einen siegreichen Auftakt der Selecao in die Copa America sorgte, legten die "Cafeteros" mit WM-Torschützenkönig James Rodriguez beim 0:1 (0:0) gegen Venezuela einen Fehlstart in den südamerikanischen Nationencup hin.

Außenseiter Peru, bei dem der Schalker Jefferson Farfan und Frankfurts Carlos Zambrano in der Startformation standen sowie Yordy Reina von Zweitligist RB Leipzig spät (82.) eingewechselt wurde, war in Temuco durch Christian Cueva nach drei Minuten in Führung gegangen.

Champions-League-Triumphator Neymar glich aber umgehend aus (5.) und bereitete in der Nachspielzeit mit einem Traumpass den Siegtreffer von Douglas Costa vor.

Hoffenheims Roberto Firmino kam für Brasilien in der Schlussviertelstunde zum Einsatz.

Zuvor hatte in Rancagua Venezuelas Stürmer Jose Salomon Rondon (Zenit St. Petersburg) mit dem Siegtor in der 60. Minute für die erste faustdicke Überraschung bei dem Turnier gesorgt.

Für die "Vinotintos", bei denen der Ex-Mönchengladbacher Juan Arango als Kapitän Ideengeber im Mittelfeld agierte, war es der erste Auftaktsieg bei der 16. Copa-Teilnahme.

Am Dienstag geht es in der Gruppe C mit der Neuauflage des letztjährigen WM-Viertelfinales zwischen Brasilien und Kolumbien weiter.

Donnerstag endet der zweite Spieltag mit der Partie Peru gegen Venezuela.

Aus den drei Vorrundengruppen stoßen jeweils die beiden Gruppenersten sowie die zwei besten Gruppendritten ins Viertelfinale vor.

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