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Der FIFA-Generalsekretär weist die jüngsten Korruptionsvorwürfe zurück und will von persönlichen Konsequenzen nichts wissen. Der 54-Jährige fühlt sich "nicht schuldig".

FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke fühlt sich nach den medialen Anschuldigungen im Korruptionsskandal "nicht schuldig" und hat einen Rücktritt ausgeschlossen.

"Ich habe mir nichts vorzuwerfen, ich fühle mich nicht schuldig, deshalb muss ich noch nicht einmal meine Unschuld beweisen", sagte die "rechte Hand" von FIFA-Präsident Joseph S. Blatter in einem Radio-Interview mit France Info: "Es gibt keinen Grund, warum ich nicht Generalsekretär bleiben sollte."

Laut New York Times soll Valcke eine bedeutende Rolle bei der Überweisung jener zehn Millionen Dollar gespielt haben, mit denen in der Karibik für die Vergabe der WM 2010 nach Südafrika angeblich bestochen und betrogen wurde.

Demnach soll der 54-Jährige der "hochrangige FIFA-Funktionär" sein, von dem in der 161-seitigen Anklageschrift des New Yorker Gerichts die Rede ist. Dieser habe im Jahr 2008 die Zahlung von "insgesamt zehn Millionen Dollar" von einem FIFA-Konto über die Bank of America auf ein Konto der Republic Bank angewiesen, das vom Angeklagten Jack Warner "kontrolliert" wurde. Der Weltverband dementierte entschieden.

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