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Eugenie Le Sommer (r.) und ihre Kolleginnen treten bei ihrem nächsten Spiel auch gegen die Männer an © Getty Images

In Frankreich prallen Männer und Frauen aufeinander. Und zwar terminlich: Das Spiel der Männer gegen Albanien überschneidet sich mit dem nächsten Auftritt der Frauen bei der WM.

Geschlechterkampf auf Französisch: Wegen der überlappenden Ansetzung des Länderspiels seiner Herren-Nationalmannschaft zum WM-Gruppenspiel seines Frauen-Teams bei der WM in Kanada musste sich Frankreichs Fußball-Verband FFF am Samstag von den übertragenden TV-Kanälen schwere Kritik gefallen lassen.

Die Vorwürfe richteten sich gegen die Zustimmung des FFF zur Anstoßzeit des Männerspiels in Albanien um 18 Uhr, weil eine Stunde später bei der WM die Frauen der "Grande Nation" gegen Kolumbien antreten.

Sowohl der "Männer-Sender" TF1 als auch der WM-Kanal W9 beklagten in Befürchtung zwangsläufig niedrigerer Einschaltquoten ein Versäumnis der FFF-Verantwortlichen.

Während der Anpfiff des Frauen-Spiels in Kanada wegen der Zuständigkeit des organisierenden Weltverbandes FIFA nicht vom FFF zu beeinflussen war, hätte der nationale Verband entweder auf einen früheren oder späteren Beginn des Testspiels der Männer bei den Skipetaren drängen sollen.

TF1 und W9 sehen in der gleichzeitigen Übertragung der beiden Begegnungen eine Kannibalisierung des französischen Fußball-Publikums.

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