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Franz Beckenbauer (r.) war Präsident des WM-Organisationskomitees
Franz Beckenbauer (r.) steht hinter FIFA-Präsident Joseph S. Blatter © Getty Images

Der "Kaiser" steht trotz des FIFA-Skandale weiter hinter dem Schweizer. Der 79-Jährige sei nicht für alles verantwortlich zu machen, sein Rücktritt aber dennoch sinnvoll.

Franz Beckenbauer hat sich erneut hinter FIFA-Präsident Joseph S. Blatter gestellt.

"Ich wehre mich dagegen, dass alles Negative, was im Fußball und in der FIFA passiert, an der Person Sepp Blatter festgemacht wird", sagte der 69-Jährige der Braunschweiger Zeitung.

Den angekündigten Rücktritt des Schweizers erachtet er dennoch für angebracht: "Es ist richtig, dass er sich vom Druck, der sich auf ihm und der Fifa aufgebaut hat, befreit", so der "Kaiser" weiter.

Beckenbauer stellte außerdem klar, dass sein persönliches Verhältnis zu Blatter durch die jüngsten Skandale im Weltverband keinen Schaden genommen habe: "Wir hatten eine sehr enge Beziehung, das ist sie immer noch."

Blatter hatte sich auf dem FIFA-Kongress Ende Mai in Zürich trotz Korruptionsvorwürfen und heftiger internationaler Kritik in seine fünfte Amtszeit seit 1998 wählen lassen. Keine 100 Stunden später kündigte der 79-Jährige dann überraschend seinen Rücktritt an.

Seine Nachfolge soll auf einem außerordentlichen Wahlkongress geregelt werden, als favorisiertes Datum gilt der 16. Dezember.

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