vergrößernverkleinern
Michel Platini (r.) mit Scheich Ahmad Al Sabah
Michel Platini (r.) mit Scheich Ahmad Al Sabah © Getty Images

Nach dem angekündigten Rücktritt von FIFA-Präsident Sepp Blatter wird ein Nachfolger gesucht. UEFA-Generalsekretär Infantino dementiert einen kolportierten Nachfolger-Deal.

Kein "Abkommen" der Blatter-Herausforderer: UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino hat die Gerüchte über einen Deal der möglichen Nachfolger des noch amtierenden Präsidenten des Fußball-Weltverbands FIFA zurückgewiesen.

Michel Platini, Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA), und der im Weltsport bestens vernetzte Scheich Ahmad Al Sabah würden allenfalls "Gespräche" führen.

"Wir konzentrieren uns darauf, den Fußball und die FIFA zu retten", sagte Infantino am Dienstag in Prag. Am 20. Juli trifft sich die FIFA-Exekutive in Zürich, um den Termin für den außerordentlichen Wahlkongress festzulegen.

Dieser wird wohl zwischen Dezember 2015 und Anfang 2016 stattfinden. FIFA-Boss Joseph S. Blatter hat im Zuge des erschütternden Skandals am 2. Juni seinen Rücktritt angekündigt.

"Ich kann nur sagen: Je früher, desto besser", äußerte Infantino zum Kongress-Datum: "Je eher es die Klarheit gibt, was bei der FIFA stattfinden wird, desto besser ist es für den gesamten Fußball - wir müssen alle zum Wohle des Fußballs handeln."

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel