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Jerome Champagne hatte als einziger die Debatte nicht abgesagt
Jerome Champagne war schon von 1999 bis 2010 für die FIFA tätig © Getty Images

Der frühere FIFA-Funktionär Jerome Champagne hat eine Kandidatur als Präsident des Weltverbands offen gelassen.

"Ich habe noch nicht entschieden, aber ich werde nichts ausschließen", sagte der Franzose, der ursprünglich schon vergangene Woche gegen den am Montag zurückgetretenen Joseph S. Blatter hatte antreten wollen, zu Sky.

Champagne hatte damals aber die notwendigen Empfehlungsschreiben von fünf FIFA-Mitgliedsländern nicht zusammenbekommen.

"Ich werde mir die Situation anschauen, schauen, welche Reformen umgesetzt werden und ob das Exekutivkomitee reformiert wird", gab der 56-Jährige quasi als Bedingung vor.

Champagne war von 1999 bis 2010 in verschiedenen beratenden Funktionen für die FIFA tätig.

Den Rücktritt Blatters empfand der langjährige Vertraute des Schweizers aber nicht als gute Nachricht. "Ich war genauso überrascht und schockiert wie alle anderen", äußerte er: "Aber die Geschichte wird zeigen, dass Herr Blatter viel für den Fußball getan hat."

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