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Nach Italiens Niederlage gegen Portugal gehen die Medien hart mit der Mannschaft ins Gericht. Besonders der enttäuschende BVB-Stürmer Ciro Immobile kriegt sein Fett weg.

Nach der ersten Niederlage unter Trainer Antonio Conte musste sich der viermalige Weltmeister Italien in den heimischen Medien teils herbe Kritik gefallen lassen.

Vor allem der abermals enttäuschende Angreifer Ciro Immobile von Borussia Dortmund bekam nach der 0:1-Pleite gegen Portugal sein Fett weg.

"Immobile rennt viel, schafft aber weniger. Er arbeitet zwar viel für die Mannschaft, aber kein Treffer gelingt ihm. Er sieht das Tor nicht", schrieb die Gazzetta dello Sport über den in der 73. Minute ausgewechselten BVB-Stürmer.

Der Corriere dello Sport warf der gesamten Mannschaft Versagen vor: "Die Azzurri werden nie gefährlich, vor Portugal schienen sie wie hypnotisiert."

Conte, der nach dem Vorrunden-Aus bei der WM 2014 Cesare Prandelli beerbt hatte, sah in der Pleite gegen die ohne Weltfußballer Cristiano Ronaldo angetretenen Portugiesen derweil sogar etwas Gutes: "Niederlagen schmerzen immer, doch sie können auch gesund sein. Die Spieler müssen mehr internationale Erfahrung sammeln und noch begreifen, auf welchem Niveau man in Europa spielt", sagte der 45-Jährige.

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