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Fluminense v Cruzeiro - Brasileirao Series A 2015
Auch im Maracana-Stadion wird in Brasiliens Liga gespielt © Getty Images

Ein neues Gesetz lässt Brasiliens hochverschuldete Fußball-Klubs durchatmen.

Das Parlament in Brasilia verabschiedete eine Regierungsvorlage, die den Vereinen im Land des Rekordweltmeisters vor allem mehr Zeit zum Abbau ihrer enormen Verbindlichkeiten in Höhe von geschätzt umgerechnet 1,15 Milliarden Euro und weitere Erleichterungen bei der Bedienung ihrer Schuldendienste verschafft.

Dem Parlamentsbeschluss zufolge können die Vereine ihre Schuldenberge nunmehr innerhalb eines Zeitraums von 20 Jahren in maximal 240 Monatsraten abtragen.

Außerdem mildert das neue Gesetz die bei Zahlungsverzug fällig werdenden Strafzahlungen erheblich ab.

Im Gegenzug für die Erleichterungen müssen die Vereine sich die Vereine zu einschneidenden Reformen verpflichten.

Ziel sind modernere Strukturen sowie hinsichtlich des Finanzgebarens eine größere Transparenz und eine verlässlichere Steuermoral.

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