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Carlos Chavez (r.) muss hinter Gittern bleiben
Carlos Chavez (r.) muss hinter Gittern bleiben © Getty Images

Der hochrangige Fußball-Funktionär Carlos Chavez bleibt in Haft.

Ein Richter in La Paz entschied, dass der Präsident des bolivianischen Verbandes FBF und Schatzmeister des südamerikanischen Kontinentalverbandes CONMEBOL wegen der gegen ihn erhobenen Vorwürfe hinter Gittern bleibt.

Chavez war am vergangenen Freitag festgenommen worden. Ihm wird Korruption im Umgang mit Verbands-Ressourcen zur Last gelegt.

Zudem wurde FBF-Geschäftsführer Alberto Lozada unter Hausarrest gestellt.

Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass sie im Zusammenhang mit dem FIFA-Skandal nach wie vor gegen einige CONMEBOL-Führungkräfte ermittele. Chavez selbst erklärte, er sei unschuldig.

Die Schweizer Polizei hatte am 27. Mai vor dem Kongress des Weltverbandes FIFA in Zürich auf Antrag der US-Behörden sieben FIFA-Funktionäre festgenommen, darunter auch Vizepräsidenten Jeffrey Webb.

Der 50-Jährige ist bislang der einzige, der sich mit seiner Überstellung an die US-Justiz einverstanden erklärt hat und wohl zu einer Kooperation mit den Behörden bereit ist.

Die US-Justiz hat Webb und acht weitere Topfunktionäre aus Gremien der FIFA, der CONCACAF (Nord- und Mittelamerika sowie Karibik) oder des CONMEBOL und fünf Vermarkter wegen Beteiligung an Verschwörung, Betrug, Bestechung und Geldwäsche angeklagt.

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