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Joseph Blatter und Russlands Präsident Wladimir Putin © Getty Images

Der scheidende FIFA-Boss Joseph S. Blatter hat Russlands Präsidenten Wladimir Putin trotz der Korruptionsermittlungen die volle Unterstützung des Weltverbands für die Fußball-WM 2018 zugesagt.

"Wir sagen 'Ja' zu Russland", sagte der Schweizer während eines Treffens der beiden mächtigen Männer in einem kleinen Raum des prunkvollen Konstantinpalasts in St. Petersburg.

Die FIFA stehe weiter hinter dem WM-Ausrichter, Sportminister Witali Mutko und WM-Organisationschef Alexej Sorokin erledigten ihre Arbeit "großartig", sagte Blatter: "Der Fußball trägt zum Frieden bei - das ist wichtig in der Weltpolitik."

Die WM-Vergabe an Russland und Katar (2022) ist derzeit Bestandteil der Ermittlungen von Schweizer Behörden. Es soll zu "Unregelmäßigkeiten" gekommen sein. Russland steht zudem wegen der Ukraine-Krise vor allem in Westeuropa in der Kritik.

"Wir tun alles, um ein guter Gastgeber zu sein", sagte Putin unmittelbar vor der Auslosung der Qualifikationsgruppen: "Wir sind dankbar und fokussieren uns auf den Sport - zu allererst auf den Fußball."

Für die WM versprach der russische Präsident während seiner Eröffnungsrede eine "besondere Atmosphäre der Freude".

In drei Jahren werden sich "Gäste aus der ganzen Welt mit der einzigartigen Geschichte unseres Landes vertraut machen", sagte Putin: "Es ist von großer Bedeutung, dass sich die Mannschaften wie zu Hause fühlen. Wir werden alles tun, um die Sicherheit und den Komfort zu gewährleisten."

Blatter versicherte: "Wir sind im Zeitplan, Russland wird ein fantastischer Gastgeber." Hunderttausende Fans "aus der ganzen Welt werden in dieses Land strömen und es zum ersten Mal sehen", sagte der FIFA-Boss, dessen Nachfolger am 26. Februar 2016 gewählt wird: "Die Menschen werden die Gastfreundschaft des russischen Volkes und das kulturelle Erbe der elf Ausrichterstädte erleben." 

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