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Jerome Valcke
Jerome Valcke fühlt sich für die FIFA-Krise nicht verantwortlich © Getty Images

FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke rechnet mit dem baldigen Ende seiner Amtszeit beim Fußball-Weltverband.

"Wäre ich der nächste Präsident, würde ich einen neuen Generalsekretär bestellen", sagte der Franzose am Freitag in St. Petersburg: "Die Zusammenarbeit muss sehr vertrauensvoll sein."

Der 54-Jährige ist seit 2007 die "Nummer zwei" des noch mtierenden FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter (79), der im Zuge des Korruptionsskandals seinen Rücktritt angekündigt hatte. Die Neuwahlen finden am 26. Februar 2016 in Zürich statt.

Auch Valcke war in der Vergangenheit angezählt worden, einen ähnlichen Schritt wie Blatter hatte er aber vermieden. "Was meine persönliche Zukunft angeht, wünsche ich mir ein bisschen mehr Privatsphäre", sagte er: "Das geht eigentlich nur mich etwas an."

Für die tiefe Krise fühle er sich nicht verantwortlich. "Ich sage immer: Als Chef der FIFA-Administration bin ich stolz darauf, was wir geleistet haben. Die Administration ist nicht verwickelt gewesen in diese Dinge", sagte Valcke: "Ich denke also nicht, dass ich involviert bin. Meine Aufgabe ist es, die Entscheidungen des Kongresses und des Exekutivkomitees umzusetzen."

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