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Jack Warner
Jack Warner war bis 2011 Vize-Präsident der FIFA © Getty Images

Das Auslieferungsverfahren des früheren FIFA-Vizepräsidenten Jack Warner (Trinidad und Tobago) wegen seiner Verwicklung in den Korruptionsskandal beim Fußball-Weltverband ist um einen Monat verschoben worden.

Die zuständigen Anwälte forderten mehr Zeit, um die Unterlagen des US-Justizministeriums zu prüfen und zu entscheiden, ob diese einem Richter zur Entscheidung vorgelegt werden. Die Anhörung war ursprünglich für Montag angesetzt worden.

Erst am vergangenen Donnerstag hatten die USA offiziell die Auslieferung Warners beantragt.

Der 72-Jährige gilt im jüngsten Bestechungsskandal um mehrere FIFA-Spitzenfunktionäre als eine der wichtigsten Schlüsselfiguren. Momentan ist der Politiker gegen Kaution auf freiem Fuß, allerdings hat Warner seinen Pass abgeben müssen und sich zweimal wöchentlich bei der Polizei zu melden.

Die US-Justiz legt dem langjährigen Präsidenten des Kontinentalverbandes CONCACAF (Nord- und Mittelamerika sowie Karibik) Bestechlichkeit, Betrug und Geldwäsche in mehreren Fällen vor. Warner, der 2011 wegen Korruptionsvorwürfen aus allen Fußball-Ämtern geschieden war, weist die Anschuldigungen zurück.

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