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Greg Dyke ist Chef der FA
Greg Dyke hofft, dass Michel Platini Nachfolger von Sepp Blatter wird. © Getty Images

Englands Verbandsboss Greg Dyke hat UEFA-Boss Michel Platini nach seiner offiziellen Kandidatur für das Amt des FIFA-Präsidenten seine Unterstützung zugesagt.

"Wir haben eine gute Beziehung mit ihm und hoffen, dass er die nötige globale Unterstützung erhält, um eine neue FIFA während der schwierigsten Phase ihrer Geschichte zu führen", sagte der FA-Chef. Dyke ist einer der heftigsten Kritiker der FIFA unter der Leitung von Joseph S. Blatter.

Dyke warnte Platini aber auch: "Wir sollten nicht unterschätzen, wie schwer es für jeden wäre, eine Organisation zu führen, die so von Skandalen durchzogen ist. Die gesamte Struktur der FIFA muss geprüft und grundlegend geändert werden."

Zuvor war Platinis Kandidatur teils auf heftige Kritik gestoßen.

"Die Fußballfans und die Spieler haben Besseres verdient", sagte der frühere Präsidentschaftskandidat Prinz Ali bin Al Hussein: "Die FIFA braucht eine unabhängige Führung, die von den Praktiken der Vergangenheit unbelastet ist." Auch die Grünen im Bundestag äußerten sich ähnlich.

Platini gilt aufgrund seiner früheren Nähe zum scheidenden FIFA-Präsidenten Blatter und wegen Vorwürfen der Vetternwirtschaft als belastet.

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