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Tyreso FF v Wolfsburg - UEFA Women's Champions Final
Wolfgang Niersbach (l.) könnte Michel Platini als UEFA-Präsident folgen © Getty Images

Auch nach der offiziellen Kandidatur des UEFA-Bosses Michel Platini für das Amt des FIFA-Präsidenten lässt Wolfgang Niersbach seine Zukunft offen.

"Im ersten Schritt müsste Michel Platini am 26. Februar 2016 auch gewählt werden, wobei wir heute nicht wissen, ob es weitere Kandidaten geben wird", sagte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Mittwoch via dfb.de auf die Frage, ob ein konkreter personeller Plan der UEFA existiere.

Wie sich die Europäische Fußball-Union aufstelle, werde vom 14. bis 17. September 2015 bei der ohnehin angesetzten Vollversammlung der 54 Mitgliedsverbände auf Malta thematisiert.

"Bis dahin bringt es nichts, sich an irgendwelchen personellen Spekulationen zu beteiligen", sagte Niersbach (64), der spätestens jetzt als heißer Kandidat auf Platinis Nachfolge gilt.

Niersbach sicherte dem Franzosen Platini (60) seine Rückendeckung zu.

"Ich kann versichern, dass er unsere volle Unterstützung besitzt. Das ist die geschlossene Meinung des gesamten DFB-Präsidiums. Das Ziel, die dringend notwendigen Reformen bei der FIFA zeitnah umzusetzen, kann Michel Platini aber nicht alleine erreichen. Ich werde ihn dabei gerne im Exekutivkomitee mit aller Kraft unterstützen", sagte Niersbach.

Es spreche für Platini, sich "in diesen schwierigen Zeiten" dieser Herausforderung zu stellen.

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