vergrößernverkleinern
Die FIFA-Wahl wird nun doch nicht verschoben
FIFA-Boss Sepp Blatter und UEFA-Chef Michel Platini sind bester Laune © Getty Images

Diego Maradona hat eine neue Breitseite gegen Sepp Platter und Michel Platini gefeuert. Dabei erhebt die Fußball-Legende schwere Vorwürfe.

Argentiniens Fußball-Ikone Diego Armando Maradona hat die führenden Fußball-Funktionäre Joseph S. Blatter und Michel Platini scharf attackiert.

"Wenn wir eine transparente FIFA wollen, dann können wir nicht für Platini stimmen, der ein sehr enges Verhältnis zu Blatter hatte. Und dieser hat ihm das Stehlen beigebracht", sagte der Kapitän der argentinischen Weltmeistermannschaft von 1986 im Corriere dello Sport.

Am 26. Februar 2016 wird Blatter nach dann knapp 18 Jahren an der Spitze der FIFA zurücktreten, Platini gilt als aussichtsreichster Nachfolgekandidat.

Maradona unterstützt den Jordanier Prinz Ali, der im vergangenen Mai bereits an Blatter bei der Präsidentenwahl gescheitert war.

Kurz nach seiner Wiederwahl hatte der Schweizer Blatter seinen Rücktritt angekündigt. Prinz Ali will sich erneut im kommenden Februar um das FIFA-Präsidenten-Amt bewerben. Maradona: "Wenn er die Wahl gewinnen sollte, werde ich sein Vize-Präsident."

Blatter, so Maradona, habe dem Fußball "großen Schaden zugefügt. Und mit Platini ist es eine Farce. Sie geben vor, getrennt zu sein, der eine bei der FIFA, der andere bei der UEFA. Aber in Wirklichkeit stehen sie Seite an Seite".

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel