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Die FIFA-Zentrale in Zürich
Die FIFA-Zentrale in Zürich © Getty Images

Der Weltverband FIFA hat der Schweizer Bundesanwaltschaft in einer ersten Reaktion auf die Ermittlungen gegen Präsident Joseph S. Blatter die volle Unterstützung zugesagt.

"Die FIFA hat alle angeforderten Dokumente, Daten und Informationen zur Verfügung gestellt. Wir werden auch bei den weiteren Untersuchungen auf diesem Level kooperieren", teilte die FIFA in einer Pressemitteilung mit.

Die Behörden vernahmen demnach am Freitag in der FIFA-Zentrale mehrere Personen und "sammelten im Zusammenhang mit den Untersuchungen Dokumente".

Die FIFA habe diese Vernehmungen "als Teil der bestehenden Kooperation" ermöglicht.

Weitere Stellungnahmen werde es wegen des laufenden Verfahrens nicht geben.

Das Statement der FIFA im Wortlaut:

"Seit dem 27. Mai 2015 hat die FIFA mit der Schweizer Bundesanwaltschaft (OAG) kooperiert und ist allen Ersuchen von Dokumenten, Daten und weiteren Informationen nachgekommen.

Wir werden dieses Level der Kooperation während der gesamten Untersuchung beibehalten.

Heute haben im Home of FIFA Vertreter der Schweizer Bundesanwaltschaft Gespräche geführt und Dokumente, die sich auf die Untersuchung beziehen, gesammelt. Diese Gespräche hat die FIFA im Rahmen der bestehenden Kooperation ermöglicht.

Wir werden keine weiteren Kommentare zu dieser Angelegenheit abgeben, da es sich um eine laufende Untersuchung handelt."

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