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Manuel Valls setzt weiterhin viel Vertrauen auf Michel Platini © Getty Images

Nach der Anhörung Michel Platinis durch die Schweizer Bundesanwaltschaft hat Frankreichs Premierminister Manuel Valls dem Präsidenten der Europäischen Fußball-Union (UEFA) den Rücken gestärkt.

Er habe "volles Vertrauen" in seinen Landsmann, sagte Valls bei France Info. Die Justiz müsse im Skandal beim Weltverband FIFA nun "ihren Job machen", aber "wir sind glücklich, dass wir Michel Platini haben. Er war ein großartiger Sportler, er ist ein großartiger Funktionär."

Am Freitag war bekannt geworden, dass im Zuge des Schweizer Strafverfahrens gegen FIFA-Präsident Joseph S. Blatter auch UEFA-Boss Platini als "Auskunftsperson" vernommen wurde.

Der 60-Jährige gilt als Favorit auf die Blatter-Nachfolge.

Blatter wird "eine treuwidrige Zahlung von zwei Millionen Franken im Februar 2011 an Michel Platini (...) zu Lasten der FIFA vorgeworfen", diese sei "angeblich für zwischen Januar 1999 und Juni 2002 geleistete Dienste" erfolgt, hieß es in der Pressemitteilung der Bundesanwaltschaft.

Platini ist seit 2007 UEFA-Präsident und sitzt seit 2002 im FIFA-Exekutivkomitee. Früher galt der Franzose als Blatter-Zögling und -Freund, ehe es zum Bruch kam.

Bei Blatters Wahl zum FIFA-Präsidenten 1998 unterstützte Platini seinen damaligen Mentor offen gegen den europäischen Kandidaten, Lennart Johansson, der damals UEFA-Boss war. 

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