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Jürgen Klinsmann (l.) ist ein Kandidat für den Posten des englischen Nationaltrainers © SPORT1-Montage: Philipp Heinemann/Getty Images

Jürgen Klinsmann steht mit den USA unter Druck. Gegen Mexiko soll der Confed Cup perfekt gemacht werden. Aber vorher wartet ein dicker Brocken.

Mexiko im Kopf, Brasilien vor der Brust: Für Jürgen Klinsmann und seine US-Boys geht es im letzten Test gegen den fünfmaligen Weltmeister Brasilien in der Nacht zum Mittwoch MESZ in Foxborough/Massachusetts um das letzte Feintuning für das "Do-or-die"-Match gegen Gold-Cup-Gewinner Mexiko.

"Das Spiel gegen die Brasilianer wird uns eine Menge Erkenntnisse bringen für das wichtige Match gegen die Mexikaner", sagte der ehemalige Bundestrainer.

Am 10. Oktober geht es im Rose Bowl Stadium im kalifornischen Pasadena zwischen den Nachbarn USA und Mexiko um das Ticket für den Confed Cup in zwei Jahren in Russland. Der gilt als Vorbereitungsturnier für die WM 2018 im flächenmäßig größten Land der Erde.

Am vergangenen Freitag hatten die USA in Washington nach einem Kraftakt in Halbzeit zwei noch 2:1 gegen Peru gewonnen. Nun wartet ein anderes Kaliber.

"Wir müssen nicht über die brasilianischen Spieler reden. Jeder einzelne hat höchste Qualität, Neymar und Kaka sind dabei", sagte Klinsmann voller Hochachtung. Der Vorteil für ihn? "Bei so einem Gegner ist es leicht, mit meinen Spielern zu reden. Für jeden ist es eine gute Gelegenheit, sich zu messen", so Klinsmann.

Seine Hoffnungen setzt der US-Coach auf Jozy Altidore, der gegen die Peruaner zweimal traf, und den ehemaligen Bundesligaprofi Jermaine Jones, der sich im Aufwind befindet.

"Er ist wichtig für die Mannschaft mit seiner Erfahrung und seinen Dribblings. Er ist auf einem guten Weg", äußerte Klinsmann und lobte seinen Torjäger Altidore: "Er hat sich zurückgekämpft, er ist wieder frisch, explosiv und hungrig. Wir brauchen seine Physis."

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