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Toni Kroos (l.) und Steven Gerrard als Gegenspieler bei einem Länderspiele © dpa Picture Alliance

In seiner Autobiographie enthüllt das Liverpooler Idol, dass er in seiner Zeit bei den Reds auch auf den Weltmeister "angesetzt" wurde - und verrät, wie er es versuchte.

Wenige Monate nach seinem Wechsel in die amerikanische Major League Soccer hat Steven Gerrard eine Autobiographie mit dem Titel My Story veröffentlicht.

Darin enthüllt der langjährige Superstar des FC Liverpool auch, dass er mit seinem guten Namen andere Stars zu den Reds locken sollte.

"Ich habe mich bei der Kontaktaufnahme mit Starspielern, die wir verpflichten wollten, an die übliche Prozedur gehalten. Anstatt sie direkt anzurufen, habe ich immer eine Nachricht geschickt", zitiert die Daily Mail einen Auszug aus dem Buch: "Es kam mir respektvoller vor. So konnte der Spieler die Nachricht lesen, wenn er dafür Zeit hatte."

Neben dem Brasilianer Willian versuchte es der 35-Jährige, der seit diesem Sommer bei Los Angeles Galaxy unter Vertrag steht, auch bei Toni Kroos.

"Das war schon ein sehr optimistisches Vorhaben", schreibt Gerrard. Er und Trainer Brendan Rodgers hätten den deutschen Nationalspieler sehr bewundert. "Aber es war mir ein bisschen peinlich, als ich ihm eine Textnachricht geschrieben habe. Denn ich wusste, dass Kroos damals auf dem Weg zum WM-Titel war und sich auch Real Madrid für ihn interessiert hat", so Gerrard weiter.

 Kroos entschied sich letztendlich auch für die "Königlichen", aber "Kroos hat mir nicht das Gefühl gegeben, dass ich ein kompletter Idiot sei", schreibt der Champions-League-Sieger von 2005: "Wir tauschten ein paar nette Nachrichten aus und wünschten einander viel Glück."

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