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Rene Simoes
Rene Simoes war in seiner Karriere zwischenzeitlich Nationaltrainer in Costa Rica © Getty Images

Stürmische Zeiten für Brasiliens Fußballtrainer: Gleich drei Erstligisten setzten nach dem Wochenspieltag ihre Übungsleiter vor die Tür. Ein vierter Coach ging freiwillig.

International bekanntestes Opfer war Rene Simoes, der Jamaika 1998 zum bislang einzigen Mal auf die WM-Bühne geführt hatte, aber nun mit Figueirense FC in Brasiliens Serie A auf Talfahrt war. Nach dem 26. Spieltag beendeten damit schon 23 Trainer ihre Arbeit vorzeitig.

Neben Figueirense, das als Tabellen-17. erstes Team in der Abstiegszone ist und den erst vor knapp einem Monat engagierten Simoes wieder entließ, griffen auch Fluminense aus Rio de Janeiro (Enderson Moreira) auf Platz elf und Goias (Julinho Camargo) auf Rang 16 nach erneuten Niederlagen zum Allheilmittel. Zudem verließ Eduardo Baptista am Donnerstagabend Sport Recife vorzeitig, um bei Fluminense anzuheuern.

WM-Trainer Luiz Felipe Scolari war am zweiten Spieltag mit seinem Abgang nach China einem Rauswurf bei Gremio Porto Alegre zuvorgekommen und hatte damit das Trainerkarussell in Gang gesetzt.

Gleich zwei Rausschmisse musste der frühere Selecao-Coach Vanderlei Luxemburgo (Flamengo Rio de Janeiro, Cruzeiro Belo Horizonte) verkraften. Cruzeiro hatte zuvor schon Meistermacher Marcelo Oliveira entlassen. Dieser steht aber bei Liga-Konkurrent Palmeiras wieder in Brot und Arbeit.

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