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Salman bin Ibrahim Al Khalifa will FIFA-Präsident werden
Scheich Salman Bin Ibrahim Al-Khalifa ist Chef des asiatischen Fußballverbands AFC © Getty Images

Die Exekutive des Fußball-Weltverbandes FIFA wird sich am Dienstag, den 20. Oktober in Zürich zu einer außerordentlichen Sitzung treffen. Das teilte die FIFA am Freitag mit, ohne sich zu den Tagesordnungspunkten zu äußern.

Am Freitagvormittag hatte eine Verbandssprecherin der Nachrichtenagentur AFP noch mitgeteilt, dass in der kommenden Woche über eine mögliche Dringlichkeitssitzung zur Bewältigung der tiefen Krise entschieden werde.

Demnach würden Interimspräsident Issa Hayatou (Kamerun), der die Geschäfte des für 90 Tage suspendierten Joseph S. Blatters übernommen hatte, und seine Exko-Kollegen die Thematik diskutieren.

Zuvor hatte der asiatische Kontinentalverband AFC eine Dringlichkeitssitzung beantragt. Die "Umstände sind außergewöhnlich, und deswegen ist ein Treffen notwendig", schrieb der bahrainische AFC-Präsident und FIFA-Vize Salman bin Ibrahim al Khalifa an Hayatou: "Wir müssen diese schwierigen Zeiten gemeinsam überwinden. Zur Stabilisierung des Fußballs in der Welt ist ein solches Treffen lebensnotwendig."

Am Donnerstag waren der gewählte FIFA-Boss Blatter sowie FIFA-Vizepräsident und Europaverbands-Chef Michel Platini (Frankreich) wegen Verwicklung in den FIFA-Korruptionsskandal von der Ethikkommission des Weltverbandes für 90 Tage suspendiert worden. Beide haben bereits Einspruch gegen die Sperre eingelegt.

Das nächste Treffen der FIFA-Exekutive war bislang lediglich für Mitte Dezember terminiert.

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