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Der DFB-Präsident ist gegen ein zu langes Hinauszögern des Wahlkongresses der FIFA. Es sei "Druck auf dem Kessel". Eine Verschiebung sei aber nicht auszuschließen.

DFB-Präsident  Wolfgang Niersbach will den Wahlkongress der FIFA nicht zu lange hinauszögern, kann eine Verschiebung aber grundsätzlich nicht ausschließen.

"Wenn man wirklich an den Punkt käme, das ist noch nicht besprochen, also im Konjunktiv gesprochen, wir müssten eventuell noch einmal verschieben, dann kann das auf keinen Fall ein langes Herausschieben sein, weil einfach Druck auf dem Kessel ist", sagte Niersbach bei einer Benefizveranstaltung in Leipzig.

Niersbach weiter: "Stand jetzt steht der FIFA-Kongress am 26. Februar mit Neuwahlen. Daraus resultiert der 26. Oktober als Schluss für die Benennung der Kandidaten, und wir wissen von den Behörden, dass die etwas erwarten."

Die Schweizer Bundesanwaltschaft ermittelt gegen den derzeit suspendierten FIFA-Präsidenten Sepp Blatter.

Im Fall von UEFA-Boss Michel Platini, der wegen der Annahme einer Zwei-Millionen-Franken-Zahlung seitens ebenfalls für 90 Tage suspendiert wurde, bleibt Niersbach auf vorsichtiger Distanz bei gleichzeitiger Ablehnung einer Vorverurteilung.

"Ich stehe zu meiner Meinung, dass es eine Belastung für ihn ist, nachdem er vor 14 Tagen noch der absolute Favorit war. Aber was das UEFA-Exekutivkomitee zum Ausdruck bringen wollte ist, dass es noch keine Verurteilung ist, es ist eine provisorische Sperre", so Niersbach.

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