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Der FIFA-Kongress 2017 braucht einen neuen Gastgeber
Die FIFA stellt die Erklärungen von Wolfgang Niersbach in Frage © Getty Images

Der Fußball-Weltverband FIFA hat 2002 offenbar keinen Zahlungseingang über zehn Millionen Schweizer Franken vom damaligen adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus registriert.

Das teilte die FIFA am späten Donnerstagnachmittag "nach derzeitigem Kenntnisstand" mit.

Damit erschütterte der Weltverband die Erklärungen von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach zur Affäre um die Organisation des WM-Turniers 2006 in Deutschland.

Niersbach hatte am früheren Nachmittag unter Bezug auf ein Gespräch mit dem damaligen WM-Chef Franz Beckenbauer mitgeteilt, dass Dreyfus 2002 für das deutsche WM-OK aus Privatgeldern umgerechnet 6,7 Millionen Euro an die FIFA überwiesen habe.

Blatter will von Absprache nichts wissen

Die Zahlung war laut Niersbach eine Bedingung der FIFA für einen späteren Zuschuss des Weltverbandes zu den Orgaisationskosten des WM-OK in Höhe von 170 Millionen Euro.

Blatter, der sich beim Treffen mit Beckenbauer auf die Überweisung an die FIFA geeinigt haben soll, will von dieser Absprache heute nichts mehr wissen. 

"Ich bin mit diesem Vorgang nicht vertraut", ließ Blatter der Deutschen Presse-Agentur über einen Sprecher mitteilen.

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