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Winfried Schäfer jubelt an der Seitenlinie
Winfried Schäfer darf bei Jamaika vorerst wieder an die Seitenlinie © Getty Images

Die FIFA hebt Schäfers Sperre wegen unsportlichen Verhaltens zunächst auf. Jamaikas Trainer bestreitet die Vorwürfe und soll sich nun vor dem Weltverband rechtfertigen.

Die Zwei-Spiele-Sperre für Jamaikas Nationaltrainer Winfried Schäfer ist vom Fußball-Weltverband FIFA zunächst aufgehoben worden.

Der 65-Jährige hat bis zum 15. Oktober Zeit für eine Stellungnahme. Dies erfuhr der "SID" vom Anwalt Schäfers.

Dem ehemalige Coach des Karlsruher SC wurde unsportliches Verhalten im WM-Qualifikationsspiel gegen Nicaragua zur Last gelegt. Der langjährige Bundesliga-Profi und -Trainer wurde zunächst für die Partien gegen Panama (13. November) und Haiti (17. November) gesperrt und sollte zudem eine Geldstrafe von umgerechnet 4600 Euro zahlen.

Schäfer hatte die Vorwürfe bestritten: "Ich will klarstellen, dass ich den Schiedsrichter nicht beleidigt oder angegriffen habe, auch nicht die Assistenten oder den vierten Offiziellen."

Die Reggae Boyz hatten das Duell mit Nicaragua dank der besseren Tordifferenz für sich entschieden und stehen nur deshalb in der Gruppenphase der CONCACAF-Qualifikation für die WM Russland 2018.

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