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Chung Mong-Joon wurde für sechs Jahre gesperrt
Chung Mong-Joon wurde für sechs Jahre gesperrt © Getty Images

Der Antrag des früheren FIFA-Vizepräsidenten Chung Mong-Joon aus Südkorea zur Aufhebung seiner Sechs-Jahre-Sperre durch die Ethikkommission des Weltverbandes ist abgewiesen worden.

Diese Entscheidung eines Gerichts in Zürich teilte die FIFA am Dienstagabend mit.

Chung war gegen die im Zuge des Korruptionsskandals verhängte Sperre vorgegangen, um bei der für den 26. Februar angesetzten Präsidentenwahl des Weltverbandes antreten zu können.

Chung kann gegen das Urteil in Revision gehen.

Wie die FIFA mitteilte, habe das Gericht keine Hinweise auf eine fehlerhafte Durchführung der Sperre gegen Chung gefunden.

Die Ethikkommission hatte den Auto-Milliardär wegen Verstößen im Rahmen der WM-Vergaben 2018 (an Russland) und 2022 (Katar) verurteilt.

Der 64-Jährige kündigte anschließend an, "alle legalen juristischen Mittel" einzuleiten, um seinen Wahlkampf fortsetzen zu können. 

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