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DFB-Präsident Wolfgang Niersbach reagiert auf den FIFA-Skandal und ist für einen Rücktritt von Sepp Blatter. Er blickt nur ohne ihren Ex-Präsidenten positiv in die Zukunft.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat nach dem "absoluten Super-GAU" mit der Suspendierung von Joseph S. Blatter den Rücktritt des Schweizer FIFA-Bosses gefordert.

"Die Zukunft kann nur gestaltet werden ohne den bisherigen Präsidenten, ohne Sepp Blatter", sagte der 64-Jährige am Donnerstag in Dublin.

Auch UEFA-Präsident Michel Platini müsse bedenken, ob er seine Kandidatur als Blatters Nachfolger an der Spitze des Weltverbandes "aufrechterhalten kann", fügte Niersbach an.

Platini war wie Blatter von der Ethikkommission der FIFA für 90 Tage suspendiert worden.

Niersbach nannte die Geschehnisse für Platinis Ambitionen einen "schweren Rucksack". Er habe deshalb eine Dringlichkeitssitzung der UEFA-Spitze für kommende Woche ebenso angeregt wie ein "schnellstmögliches" Treffen der FIFA-Exekutive.

Eigene Ambitionen auf eines der beiden Spitzenämter wies Niersbach vor dem EM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Irland zurück.

Es gehe jenseits verschiedener Personalien jetzt darum, "dass ein neuer Geist reinkommt und die Dinge, die uns über Jahre belasten, nicht mehr vorkommen".

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