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Sepp Blatter nennt sich auf seinem Twitteraccount nicht mehr FIFA-Präsident
Sepp Blatter nennt sich auf seinem Twitteraccount nicht mehr FIFA-Präsident © Twitter / @SeppBlatter

Die Suspendierung von FIFA-Boss Sepp Blatter hat auch online Auswirkungen. Der Schweizer nennt sich bei Twitter nicht mehr Präsident und auf der FIFA-Homepage wird aufgeräumt.

Der suspendierte FIFA-Boss Joseph S. Blatter (Schweiz) hat auch online von den Insignien seiner Macht als Präsident des Fußball-Weltverbandes lassen müssen.

Beim Kurznachrichtendienst Twitter ist bei Blatters Account der bisherige Zusatz mit der Nennung seiner Funktion in englischer Sprache ("President of FIFA, world football s governing body") gestrichen.

Auch auf der FIFA-Homepage spiegelt sich der Sturz des 79-Jährigen wider.

Im Menübereich "Der Präsident" hat der Verband ein Porträt von Isaa Hayatou (Kamerun) mit der Überschrift "FIFA Interimspräsident" eingestellt und den Text über Blatter offline geschaltet.

In der Liste der Mitglieder der FIFA-Exekutive ist in der Rubrik "Präsident" hinter Blatters Namen ebenso der Hinweis "provisionally banned (suspendiert)" hinzugefügt worden wie hinter dem Namenszug des ebenfalls suspendierten FIFA-Vizepräsidenten Michel Platini (Frankreich).

Hayatous Name ist in den Bereich "Präsident" verschoben und mit dem Zusatz "acting (amtierend)" versehen worden.

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hingegen hält ungeachtet Platinis Suspendierung ihrem Chef auch im Internet die Treue.

Der 60-Jährige wird trotz der Entscheidung der FIFA-Ethikkommission vom vergangenen Donnerstag unverändert und auch ohne jegliche Einschränkung als "Präsident" gelistet.

Die Online-Politik der UEFA ist nur konsequent: Nur Stunden nach Platinis Suspendierung hatte die UEFA mitgeteilt, keine Notwendigkeit für die bei einer Verhinderung des Präsidenten statutengemäß vorgesehene Ernennung des ranghöchsten verfügbaren Vizepräsidenten zu sehen.

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