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Die zwölf italienischen Klubs der Frauen-Topliga sind mit schweren finanziellen Problemen konfrontiert © Getty Images

Die Fußballerinnen der italienischen Serie A treten in den Streik, nachdem sie mehr Geld zur Förderung des Frauenfußballs verlangt hatten. Der Fußballverband FIGC sei jedoch nicht bereit, den Forderungen entgegenzukommen. Deshalb werde der erste Spieltag am kommenden Sonntag nicht stattfinden, kündigte die Spielergewerkschaft AIC am Donnerstag an.

Die zwölf Klubs der Frauen-Topliga sind mit schweren finanziellen Problemen konfrontiert. Die Zukunft mehrerer Vereine sei gefährdet. Die italienische Frauen-Nationalmannschaft, die vom Weltmeister des Jahres 1982 Antonio Cabrini trainiert wird, steht derzeit auf Platz 13 der Weltrangliste.

Verbandschef Carlo Tavecchio kritisierte den Entschluss der Spielerinnen. Er habe sich vergebens bemüht, TV-Sender zu finden, die an der Übertragung der Serie A der Frauen interessiert sind. "Ich kann nichts dafür, wenn sich niemand gemeldet hat. Es ist schwierig, Sponsoren für den Frauenfußball zu finden", sagte Tavecchio.

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