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FIFA-FIFPro Asia Meeting
Die FIFPro wurde 1965 gegründet © Getty Images

Nach den Skandalen um die FIFA und ihren Präsidenten Sepp Blatter attackiert die Spielergewerkschaft FIFPro den Weltverband. Die Glaubwürdigkeit für Reformen sei dahin.

Für den internationalen Profi-Verband FIFPro ist eine Zukunft des Fußball-Weltverbandes FIFA ohne Einbindung von Spielern und Vereinen nach der Suspendierung von Präsident Joseph S. Blatter (Schweiz) und "Vize" Michel Platini (Frankreich) undenkbar.

"Für die FIFPro haben sämtliche Entscheidung über Reformen bei der FIFA in diesen stürmischen Zeiten keine Glaubwürdigkeit mehr. Nur durch die Beteiligung entscheidender Parteien wie Spielern und Vereinen würde etwas Befriedigendes erreicht werden", teilte FIFPro-Kommunikationschef Andrew Orsatti am Donnerstag mit.

Die mutmaßlichen Hintergründe für die Kaltstellung der weltweit wichtigsten Fußball-Funktionäre hätten bei der FIFPro für den Verlust des letzten Vertrauens in die Fähigkeit der FIFA zu Reformen von innen geführt, hieß es in Orsattis Erklärung weiter.

Die Ereignisse vom Donnerstag würden zusammen mit weiteren Untersuchungen gegen bisherige Spitzenfunktionäre und der Umstände der WM-Vergaben 2018 (Russland) und 2022 (Katar) an der Wahl eines neuen FIFA-Präsidenten am 26. Februar 2016 Zweifel schüren.

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