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Die Staatsanwaltschaft lässt sich in der WM-Affäre alle Optionen offen
Die Staatsanwaltschaft lässt sich in der WM-Affäre alle Optionen offen © Getty Images

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main kann zur Entscheidung über die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens wegen der WM-Affäre offizielle Unterlagen zu den ungeklärten Vorgängen bei der Organisation der Fußball-WM 2006 in Deutschland anfordern.

Das bestätigte Oberstaatsanwältin Nadja Niesen.

Ob die Behörde im Zuge der bisherigen Veröffentlichungen über die Umstände der ungeklärten Millionen-Zahlung der WM-Macher von 2005 an den Weltverband FIFA schon Dokumente von Beteiligten gesichtet hat, wollte Niesen nicht sagen.

Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft ließ außerdem weiter den Zeitpunkt einer Entscheidung über die Einleitung von offiziellen Ermittlungen offen. "Ich kann nicht sagen, ob das im Laufe der Woche entschieden wird", sagte Niesen.

Derzeit führt die Staatsanwaltschaft die Affäre als Beobachtungsvorgang zur Prüfung eines Anfangsverdachtes. In der Vorwoche hatte Niesen "Korruption, Betrug oder Untreue" als infrage kommende Straftatbestände genannt, falls ein Ermittlungsverfahren eröffnet würde.

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