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Die Spielervereinigung FIFPro gab die Studie in Auftrag
Die Spielervereinigung FIFPro gab die Studie in Auftrag © Getty Images

Die Spielervereinigung FIFPro veröffentlicht eine Studie über psychische Krankheiten bei Fußballern. Das Ergebnis: Ein Drittel leidet unter Depressionen oder Angstzuständen.

Depressionen und Angstzustände sind unter Fußballern offenbar weit verbreitet.

Laut einer Studie, die von der weltweiten Spielervereinigung FIFPro am Dienstag veröffentlicht wurde, leiden rund ein Drittel der Kicker unter diesen psychischen Krankheiten.

Die Untersuchung wurde geleitet von FIFPro-Chefmediziner Vincent Gouttebarge. Demnach wiesen von 607 aktuellen Spielern 38 Prozent und von 219 nicht mehr aktiven Fußballern 35 Prozent eine der beiden Erkrankungen auf.

Ein direkter Zusammenhang bestehe zwischen ernsthaften Verletzungen und Depressionen. Spieler, die drei oder mehr Verletzungen erlitten hatten, haben zwei- bis viermal so viele mentale Probleme.

Gouttebarge erhofft sich von der Veröffentlichung der Studie eine Signalwirkung.

"Wir erhoffen uns, dass alle Beteiligten im Fußball unterstützende Maßnahmen ergreifen werden, damit Diejenigen, die an psychischen Problemen erkrankt sind, wissen, dass sie nicht alleine sind", sagte der Franzose.

Die Studie sei ein "erster Schritt, um adäquate Prävention und unterstützende Maßnahmen zu ergreifen, um die aktiven und zurückgetretenen Spieler zu stärken.

Für die Studie wurden Spieler aus Belgien, Chile, Finnland, Frankreich, Japan, Norwegen, Paraguay, Peru, Spanien, Schweden und der Schweiz befragt. 55 Prozent der aktuellen Spieler haben nach eigenen Angaben in den höchsten Ligen gespielt, bei den nicht mehr aktiven waren es 64 Prozent.

Weitere Erkenntnisse der Studie: Im Schnitt rund 25 Prozent der Spieler leiden an Schlafstörungen, 25 Prozent der zurückgetretenen Spieler haben ein Alkoholproblem. Bei den aktiven Kickern sind es neun Prozent.

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