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Alföns Hörmann ist Präsident des DOSB
Alfons Hörmann hofft auf eine schnelle Aufklärung der Bestechungsvorwürfe um die Vergabe der WM 2006 © Getty Images

Nach den Bestechungsvorwürfen um die Vergabe der WM 2006 setzt DOSB-Boss Hörmann zeitnah auf Klarheit. Negative Folgen für die Olympiabewerbung fürchtet er nicht.

DOSB-Präsident Alfons Hörmann setzt angesichts der anhaltenden Bestechungsvorwürfe gegen die Macher der WM 2006 auf rasche Aufklärung.

"Wir vertrauen darauf, dass der DFB die Vorwürfe des Spiegel zeitnah und umfassend aufklären wird. Mit Transparenz und aktiver Kommunikation ist die nun infrage gestellte Glaubwürdigkeit in die Institutionen und die handelnden Personen wieder herzustellen", sagte Hörmann.

Einen negativen Einfluss der Bestechungsvorwürfe gegen die Organisatoren des Sommermärchens auf den Ausgang des Bürgerreferendums um Olympia 2024 in Hamburg am 29. November erwartet Hörmann nicht.

"Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Wir sind in Hamburg von Anfang an den klaren und konsequenten Weg der Transparenz gegangen", sagte der Allgäuer.

Wie der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ausführte, sei der Hamburger Bewerbung insbesondere die Offenlegung der Finanzangelegenheiten ein zentrales Anliegen.

"Das Hamburger Transparenzportal gibt umfangreich Auskunft über Vereinbarungen der Gesellschafter und einzelne Bewerbungsschritte sowie Finanzen; alle Verträge können von jedermann im Netz eingesehen werden", erläuterte der 55-Jährige und versprach: "Diesem Weg der Fairness und der klaren Prinzipien werden wir treu bleiben." 

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