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Der SPORT1-Experte schreibt Franz Beckenbauer mit Blick auf die Vorwürfe um die Vergabe der WM 2006 eine entscheidende Rolle zu - und zweifelt an DFB-Präsident Wolfgang Niersbach.

Thomas Strunz schreibt Franz Beckenbauer mit Blick auf die anhaltenden Vorwürfe um die Vergabe der WM 2006 eine entscheidende Rolle zu.

"Er ist in meiner Wahrnehmung die Schlüsselfigur, bei der viele Fäden zusammenlaufen", sagte der Europameister von 1996 im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1. Der "Kaiser" müsse nun "für sich selbst entscheiden, wie er mit der Situation umgeht".

Außerdem kritisierte der 47-Jährige die Außendarstellung von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach in der vergangenen Woche.

"Für mich war die Pressekonferenz eine einzige Katastrophe. Das hätte ich so nicht erwartet, da Niersbach aus dem Pressebereich kommt. Es wäre kein Schaden für ihn gewesen, zu sagen, dass er damals Pressechef und damit in einige Sachen gar nicht involviert war", meinte der SPORT1-Experte.

Strunz weiter: "Es stellt sich nach der Pressekonferenz die große Frage, ob Niersbach die Kompetenz hat, das Amt auszuüben."

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