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Arsene Wenger kritisiert die Absage des Länderspiels in Hannover als voreilig. Arsenals Trainer fordert, das öffentliche Leben trotz Terrorgefahr nicht einzuschränken.

Teammanager Arsene Wenger vom englischen Fußball-Erstligisten FC Arsenal hat Kritik an der Absage des Länderspiels zwischen Deutschland und den Niederlanden in Hannover geübt.

"Die Gefahr in so einer Situation ist, dass man ein wenig überreagiert. Und ich glaube, dass das passiert ist", sagte der Franzose bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Wenger forderte, das öffentliche Leben trotz der Terroranschläge in Paris mit 129 Toten nicht zu beschränken.

"Unser Weg muss sein, unser Leben weiterzuleben und der Situation auf eine positive Weise zu begegnen", meinte der 62-Jährige.

Wenger, der selbst am Dienstag das denkwürdige Länderspiel zwischen England und Frankreich besucht hatte, bedankte sich für die Unterstützung aus seiner Wahlheimat.

"Die englische Gemeinschaft hat große Solidarität gezeigt", sagte Wenger: "Die Anschläge waren ein großer Schock für unser Land und unseren Fußball."

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