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Steven Lowy ist neuer Präsident der FFA
Steven Lowy ist neuer Präsident der FFA © Getty Images

Die Führung des australischen Verbandes (FFA) bleibt Familiensache: Nach dem Rücktritt des langjährigen FFA-Präsidenten Frank Lowy übernahm sein Sohn Steven das Spitzenamt.

Der FFA-Vorstand wählte ihn einstimmig für drei Jahre zum Nachfolger seines Vaters.

Lowy senior gehörte in den vergangenen Jahrzehnten zu den prägendsten Persönlichkeit des Fußballs in Down under.

In seiner zwölfjährigen Amtszeit als FFA-Chef betrieb der 85-Jährige maßgeblich den Aufbau der nationalen Profiliga A-League sowie den Wechsel der FFA vom ozeanischen in den asiatischen Kontinentalverband.

Während seiner Präsidentschaft qualifizierte sich die Nationalmannschaft außerdem nacheinander für die WM-Endrunden 2006 in Deutschland, 2010 in Südafrika und 2014 in Brasilien.

"Niemand kann verleugnen, dass wir große Fortschritte gemacht haben. Ich werde die Aufgabe vermissen, aber ich gehe mit großem Stolz", sagte Lowy senior in seiner Abschiedsrede.

Premierminister Malcolm Turnbull bedankte sich bei dem scheidenden Verbandschef dafür, "dass Sie uns Ihre Liebe und Leidenschaft für den Fußball eingeimpft haben".

Seine Tätigkeit an der FFA-Spitze war jedoch schon der zweite Versuch des Immobilien-Tycoons für eine professionelle Ausrichtung des Fußballs auf dem Fünften Kontinent.

Bereits in den 70er Jahren hatte sich Lowy bemüht, eine nationale Spitzenspielklasse zu etablieren, scheiterte allerdings mit dem Projekt und wandte sich zunächst für längere Zeit vom Fußball ab.

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