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Horst R. Schmidt war DFB-Generalsekretär
Horst R. Schmidt war DFB-Generalsekretär © Getty Images

Der frühere DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt hat zugegeben, das hoch brisante "Beckenbauer-Dokument" bereits seit 15 Jahren zu kennen.

"Ich kann bestätigen, das Papier im Jahr 2000 gesehen zu haben", sagte Schmidt der Bild: "Und ich glaube auch, dass ich nicht der einzige war, der es gesehen hat. Allerdings ist der ganze Vorgang 15 Jahre her, da kann ich nicht mehr exakt sagen, wie das Schreiben formuliert war."

Der Vertragsentwurf, datiert auf den 2. Juli 2000 (vier Tage vor der WM-Vergabe), ist im Zuge der Affäre um die WM 2006 in den Archiven des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) aufgetaucht.

Es wurde von Franz Beckenbauer, damals WM-Organisationsboss, für die deutsche und vom früheren FIFA-Vize Jack Warner für die andere Seite unterschrieben.

Die erheblichen Zusagen an Warner legen den versuchten Stimmenkauf vor der WM-Vergabe nahe.

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