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Der Jubel über den Champions-League-Triumph in Asien währt nicht lange: Jetzt droht Evergrande eine Klage. Das Scolari-Team soll das falsche Trikot getragen haben.

Die Freude bei Guangzhou Evergrande über den zweiten Triumph in Asiens Fußball-Champions-League ist nicht lange ungetrübt geblieben.

Weil das chinesische Team von Brasiliens Weltmeistermacher Luiz Felipe Scolari zum Finalrückspiel der Königsklasse am vergangenen Samstag gegen Al Ahli aus den Vereinigten Arabischen Emiraten mit Trikotwerbung für die Firma eines Mitbesitzers statt seines Hauptsponsors aufgelaufen war, hat der Werbepartner rechtliche Schritte eingeleitet.

Der chinesisch-japanische Auto-Hersteller sieht seine Rechte aus seinem laut chinesischen Medien jährlich mit 16 Millionen Dollar dotierten Vertrag mit dem Verein durch die Brüskierung verletzt.

Firmenangaben zufolge hat Guangzhou seinen Sponsor nach mehreren ablehnten Anträgen auf den beabsichtigten "Trikottausch" auf informellen Wegen "erst eine Minute vor Spielbeginn" über seine Entscheidung informiert.

Guangzhou hofft laut Aussagen eines Sprechers gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP auf eine "freundschaftliche Einigung" mit seinem Sponsor.

Der Klub hätte seinen Partner zehn Tage vor dem entscheidenden Match über seine Absichten informiert und auch schon eine offizielle Mitteilung vorbereitet gehabt, von dem Unternehmen allerdings keine Reaktion erhalten.

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