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David Nakhid zieht vor den CAS
David Nakhid zieht vor den CAS © Getty Images

David Nakhid geht juristisch gegen seinen Ausschluss von der Wahl zum neuen Präsidenten des Weltverbandes FIFA vor.

Der frühere Profi aus Trinidad und Tobago hat beim Internationalen Sportgerichtshof CAS Einspruch gegen die FIFA-Entscheidung eingelegt.

Wie der CAS bestätigte, fordert er seine Wiedereinsetzung als Kandidat für die Abstimmung beim FIFA-Kongress am 26. Februar in Zürich.

Einen Termin für die Verhandlung gibt es noch nicht, der CAS will erst beide Parteien anhören.

Nakhid war von der FIFA-Wahlkommission nicht zugelassen worden, weil ihm angeblich die erforderliche Unterstützung von mindestens fünf FIFA-Mitgliedsländern fehlte. Die Umstände seines Ausschlusses waren allerdings dubios.

Nakhids Zulassung wurde durch die Zusage eines Nationalverbandes zur Unterstützung von gleich zwei Bewerbern verhindert.

Der betreffende Verband hatte bereits vor Nakhids Kandidatur einem der anderen Bewerber die Unterstützung schriftlich bestätigt.

Durch den Wegfall der doppelten Zusage erreichte der Ex-Profi nicht die notwendige Unterstützung.

Bisher hat die Wahlkommission den Jordanier Prinz Ali bin Al Hussein, Scheich Salman bin Ibrahim Al Khalifa (Bahrain), den Franzosen Jerome Champagne, UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino (Schweiz) sowie den Südafrikaner Tokyo Sexwale zugelassen.

Liberias Verbandspräsident Musa Hassan Bility fiel durch den Integritätscheck der FIFA-Ethikkommission.

Der suspendierte UEFA-Präsident Michel Platini muss noch warten. Der Franzose wird erst nach Ablauf seiner 90-Tage-Sperre geprüft und eventuell zugelassen - falls er die Vorwürfe gegen seine Person entkräften kann.

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