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Tokyo Sexwale
Tokyo Sexwale kandidiert als FIFA-Präsident © Getty Images

Der FIFA-Präsidentschaftskandidat stellt sein Programm vor. Er will Nationalteams zusätzliche Einnahmen ermöglichen. Kern seiner Agenda, ist ein anderes Thema.

FIFA-Präsidentschaftskandidat Tokyo Sexwale möchte den Nationalmannschaften Zusatzeinnahmen durch die Freigabe von Werbung auf den Nationaltrikots erlauben.

Dies geht aus dem Programm des Südafrikaners für die Wahl des Nachfolgers von Joseph S. Blatter als Präsident des Fußball-Weltverbandes hervor. "Es gibt hier eine gewisse Marge von einigen Millionen Dollar bei den Einkünften, die direkt in die Kassen der nationalen Verbände fließen können", erklärte Sexwale.

Kern der Agenda des 62-Jährigen ist aber, die aufgrund zahlreicher Korruptionsskandale in Verruf geratene FIFA "umfangreichen Umstrukturierungen zu unterziehen", um die "Schäden an der Marke zu reparieren".

Der Südafrikaner ist einer von fünf aktuell zugelassenen Kandidaten für die Wahl am 26. Februar in Zürich. Seine Konkurrenten sind der Jordanier Prinz Ali bin Al Hussein (39), Scheich Salman bin Ibrahim Al Khalifa (49/Bahrain), der Franzosen Jérôme Champagne (57) und UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino (45/Schweiz).

Sexwale war im damaligen Apartheidstaat Südafrika 13 Jahre lang mit Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela auf Robben Island inhaftiert. 2010 gehörte er dem WM-OK beim Turnier in Südafrika an, derzeit leitet er eine Beobachtungskommission der FIFA für Israel und Palästina.

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