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Wolfsburgs Geschäftsführer Klaus Allofs stellt sich in der Affäre um die WM 2006 hinter DFB-Boss Wolfgang Niersbach. Ex-DFB-Präsident Theo Zwanziger greift er an.

Geschäftsführer Klaus Allofs vom VfL Wolfsburg schenkt dem in der Affäre um die WM 2006 in Deutschland unter Druck geratenen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach weiter sein vollstes Vertrauen.

"Ich finde es insgesamt traurig und schade, wie jetzt mit ihm umgegangen wird, weil Wolfgang Niersbach - und dafür würde ich meine Hand ins Feuer legen - alles stets im Sinne des deutschen Fußballs getan hat", sagte der Europameister von 1980 dem Bonner Generalanzeiger und der Kölnischen Rundschau.

Scharf kritisiert Allofs dagegen Niersbachs Vorgänger Theo Zwanziger, der Niersbach in der Affäre schwer belastet und sogar der Lüge bezichtigt hatte.

"Ich bin enttäuscht, dass jemand, der im Sog des Fußballs zu einer anderen Bedeutung gekommen ist, Dinge erlebt hat, die er in dieser Form sonst nicht erlebt hätte, sich so verhält. Die nötige Aufklärung hätte in anderer Form erfolgen können. So sieht es jetzt stark nach der Begleichung alter Rechnungen aus", erklärte Allofs.

Negative Auswirkungen der DFB-Affäre und des Skandals im Weltverband FIFA befürchtet Allofs nicht: "Das glaube ich nicht. Es wird die Menschen immer faszinieren, wenn der Ball rollt."

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