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FBL-GER-DFB-MUSEUM
Wolfgang Niersbach steht unter großem Druck - zurücktreten will er aber wohl nicht © Getty Images

Wolfgang Niersbach will offenbar trotz des wachsenden Drucks in der WM-Affäre im Amt bleiben. Medienberichten zufolge droht dem DFB-Chef jedoch eine Sperre durch die FIFA.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach denkt trotz der laufenden Ermittlungen im der WM-Affäre offenbar nicht an einen Rückzug.

Dies berichtet die Bild-Zeitung.

Nach Angaben des Blattes traf sich am Donnerstag der DFB-Präsidialausschuss, um über das weitere Vorgehen zu beraten.

Niersbach (64) wolle zunächst die Ergebnisse seiner Befragung durch die vom DFB beauftragte Wirtschaftskanzlei Freshfields abwarten, bevor er eine Entscheidung über seine Zukunft treffe, heißt es weiter.

Zuvor hatte der Verband auf bestätigt, dass der DFB am Montag in der Zentrale in Frankfurt eine Präsidiumssitzung abhalten wird.

Laut Bild droht Niersbach außerdem eine 90-Tage-Sperre durch den Weltverband FIFA. Seit Bekanntwerden der Vorwürfe laufe eine Vorprüfung der Ethikkommission.

Gegen Niersbach, dessen Vorgänger Theo Zwanziger und den ehemaligen Schatzmeister Horst R. Schmidt ermittelt die Staatsanwaltschaft Frankfurt wegen des Verdachtes der Steuerhinterziehung.

Es geht um die Überweisung von 6,7 Millionen Euro im Jahr 2005, die angeblich an den Weltverband FIFA gegangen sein soll, deren Verwendungszweck weiter aber völlig offen ist. 

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