vergrößernverkleinern
Theo Zwanziger war Präsident des DFB
Theo Zwanziger wird nicht zur Aufklärung des WM-Skandals beitragen © Getty Images

Theo Zwanziger wird nicht im möglichen Deal zwischen Warner und Beckenbauer aussagen. Der ehemalige DFB-Präsident schiebt die Verantwortung zur Aufklärung von sich.

Der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger wird zur Aufklärung eines möglichen Deals zwischen OK-Chef Franz Beckenbauer und dem FIFA-Funktionär Jack Warner wenige Tage vor der Vergabe der Fußball-WM 2006 nicht beitragen.

"Das ist nun Sache des DFB-Präsidiums, das zu klären, vor allem der beiden Interimspräsidenten Rainer Koch und Reinhard Rauball", sagte Zwanziger am Donnerstag.

Am Donnerstag veröffentlichte Details zum "Beckenbauer-Dokument" belasten den zurückgetretenen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach und erstmals auch dessen Generalsekretär Helmut Sandrock. Beide sollen das Schriftstück seit längerer Zeit kennen, Niersbach hatte es auf seiner Pressekonferenz vom 22. Oktober nicht erwähnt.

Zwanziger war ab 1. Juli 2003 Vizepräsident im OK für Finanzen, Recht und Personal. Seit 1992 saß er im DFB-Vorstand, von 2001 bis 2004 war er Schatzmeister des Verbandes.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel