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Der Anwärter auf die Präsidentschaft des Fußball-Weltverbands will sich intensiv für Aufräumarbeiten ab dem ersten Tag einsetzen. Für die Umsetzung hat er Vorschläge.

UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino (45) hat im Kampf um das Präsidentenamt des Weltverbandes FIFA Aufräumarbeiten vom ersten Tag an versprochen.

"Reformen (...) müssen nicht nur beschlossen, sondern auch implementiert werden. Also muss man vom ersten Tag an, ab dem 27. Februar, beginnen, Reformen durchzuführen und zu leben", sagte der Schweizer am Rande der Asian Football Awards im indischen Gurgaon der Nachrichtenagentur AFP.

Dank seiner Arbeit bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) wisse er, so Infantino, was das für die alltägliche Arbeit bedeute: "Gute Governance, finanzielle Transparenz, Umsetzung der Veränderungen, die vorgeschlagen werden."

Infantino, der sich während der Gala in der Nähe von Neu Delhi ausgiebig mit seinem Mitbewerber Scheich Salman bin Ibrahim Al Khalifa austauschte, hatte sich als letzter Kandidat zur Wahl beim FIFA-Kongress am 26. Februar in Zürich gestellt.

Außerdem ließ die Wahlkommission den Jordanier Prinz Ali bin Al Hussein (39), den Franzosen Jérôme Champagne (57) sowie den Südafrikaner Tokyo Sexwale (62) für die Wahl zu.

Der derzeit ebenso wie FIFA-Boss Joseph S. Blatter suspendierte UEFA-Präsident Michel Platini, der eine lebenslange Sperre fürchten muss, wurde vorerst nicht zugelassen. Nur wenn dieser noch unwahrscheinliche Fall eintreten sollte, würde Infantino seine Kandidatur zurückziehen.

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