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DFB-Präsident Wolfgang Niersbach könnte im Gefängnis landen
Der DFB denkt über eine Außerordentliche Vorstandssitzung nach © Getty Images

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will seine Landesverbände in der WM-Affäre auf den Stand bringen und erwägt die Einberufung einer außerordentlichen Vorstandssitzung. Entsprechende Hinweise gingen bei den Mitgliedern des Vorstandes ein.

"Man sollte eine außerordentliche Vorstandssitzung in Betracht ziehen, um alle auf den gleichen Informationsstand zu bringen", sagte auch Präsident Erwin Bugar vom Fußball-Verband Sachsen-Anhalt dem SID und bekräftigte damit seine Aussagen gegenüber dem mdr.

Die nächste planmäßige Vorstandssitzung sei für Anfang Dezember geplant, "doch bis dahin könnten sich die Ereignisse überschlagen. Wir sollten daher versuchen, den Vorstand früher mit Informationen zu versorgen", sagte Bugar.

Die Vorbereitung eines solchen Treffens mit über 40 Personen benötige eine gewisse Vorlaufzeit, als Ort sei Frankfurt/Main wohl die beste Lösung, sagte Bugar. Nach wie vor setzt der Funktionär auf eine Aufklärung des WM-Skandals mit Wolfgang Niersbach als DFB-Präsident: "Für ihn gilt die Unschuldsvermutung", meinte Bugar.

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