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In einem Interview verspottet der Stürmerstar den Bayern-Coach. Der Grund dafür ist die gemeinsame Barca-Vergangenheit. Für die EM macht der Schwede eine großspurige Ankündigung.

Dass Zlatan Ibrahimovic nicht besonders gut auf Pep Guardiola zu sprechen ist, weiß man spätestens, seitdem der Trainer den schwedischen Stürmerstar einst beim FC Barcelona aussortierte. 

Auch Jahre danach scheint der selbsterklärte Ausnahme-Fußballer diese Degradierung noch nicht gänzlich überwunden zu haben.

In einem aktuellen Interview mit dem US-Sender CNN spottete Ibrahimovic in Richtung des heutigen Bayern-Coaches: "Als Trainer war er fantastisch. Aber über ihn als Mensch habe ich nichts zu sagen. Er ist kein Mann."

Eine verbale Spitze, die wohl in erster Linie als Selbstprofilierung verstanden werden muss. Denn in der Fußball-Welt des Zlatan Ibrahimovic thront der Torjäger von Paris Saint-Germain über allem.

Ibrahimovic ist wie "ein alter Wein"

"Ich kam aus einem Viertel, in dem alle Wetten gegen mich standen. Sie sagten, ich würde ein Nichts werden. Ich würde nicht erfolgreich werden. Nun kam ich zurück als Weltstar", sagte er der CNN-Reporterin mit Blick auf den Verlauf seiner Karriere.

Dass Ibrahimovic' Laufbahn ihm zweifelsohne persönlichen Erfolg beschert hat, durfte man erst kürzlich wieder bestaunen. Als Schweden die Qualifikation zur EM perfekt machte, lagen ihm seine Landsleute zu Füßen. 

"Ich habe Schweden auf die Landkarte gesetzt. Die Leute wissen meinetwegen, was Schweden ist", sagte Ibrahimovic voller Selbstvertrauen und fügte hinzu: "Die Franzosen werden mich bei der EM mehr anfeuern als ihre eigene Nationalmannschaft."

So manch einer mag sich wundern, wie Ibrahimovic selbst im gehobenen Fußballer-Alter noch zu Ausnahme-Leistungen imstande ist. der 34-Jährige hat selbst eine einfache Erklärung für seine Form. "Ich bin wie Wein. Je älter desto besser", sagte er im CNN-Interview.

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