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Kevin Großkreutz nennt Gründe, warum er Galatasaray Istanbul jetzt schon wieder verlassen will. Am Ex-Dortmunder sollen schon zwei Bundesligisten interessiert sein.

Erst im Sommer war Kevin Großkreutz von Borussia Dortmund zu Galatasaray Istanbul gewechselt, darf dort aber bis zur Winterpause nicht spielen. Gestern wurde bekannt, dass der Weltmeister schon wieder weg will, jetzt nennt Großkreutz auch Gründe dafür.

"Ich habe das alles unterschätzt", räumt Großkreutz bei Bild ein: "Ich habe im Rückblick viele Dinge zu schätzen gelernt, die für mich vorher selbstverständlich waren." Gerade die große Entfernung zu seinen Eltern und Bruder Lenny, die in Dortmund direkt neben Großkreutz wohnten, spielt hier offenbar eine große Rolle.

Deswegen will Großkreutz jetzt zurück nach Deutschland. Istanbuls Trainer Mustafa Denizli berichtet: "Als ich heute Morgen ankam, saß er vor dem Trainingszentrum. Ich habe ihn gefragt, ob es ein Problem gebe und er antwortete, er könne hier nicht weitermachen. Für mich ist er nun ein Gastfußballer."

Aus der Bundesliga sind mit dem 1. FC Köln und Bayer Leverkusen offenbar bereits zwei Teams interessiert, es gibt aber einen kleinen Haken: Gala will bei einem Transfer wieder die 1,5 Millionen Euro Ablöse einnehmen, die man im Sommer an den BVB zahlte.

In Istanbul dürfte Großkreutz wohl keine Zukunft mehr haben. "Er soll mit unserem Vorstand reden und die Sache klären", stellt Trainer Denizli klar: "Alle wissen, dass ich meinen Weg gehe und dabei nur Spieler mitnehme, die diesen Weg auch gehen."

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